0:1 gegen Neustadt – kein Spiel zum Abhaken

Written by fcschwedtfanblog on 9. December 2013 20:06 o'clock

    

Habe lange überlegt (von 18.00 – 22.00 Uhr), ob ich überhaupt etwas schreibe. Trotzdem meine Entscheidung war klar. Und alle, die kritisieren, sollten es auch tun, zur Mannschaft stehen, sich um die Mannschaft kümmern und ihr den Rücken stärken, damit man wieder in die Erfolgsspur kommt.
Nach Spielschluss sagte mir einer unserer Spieler:" Wir haben doch gekämpft." Ja, aber haben sie richtig gekämpft? Wenn ich die Meinung vertrete – nicht erst seit heute – jeder Spieler muss seine Fehler analysieren. Dann muss ich sagen, das ist offensichtlich nicht konsequent geschehen.
Zum Beispiel, wie gehen wir in die Zweikämpfe? Nicht mit dem notwendigen Biss. Bezogen auf das heutige Spiel heißt das: Es war bekannt, dass Neustadt hart und auch über die Grenzen gehend aufspielt. Sie haben uns einfach den Schneid abgekauft. Trauriges Beispiel das Tor. Wenn sich mir die Gelegenheit bietet, an der Torauslinie kurz vor dem Strafraum den Gegner zu stellen, dann tue ich das. Dazu muss ich dicht an den Mann ran. Wenn die Eingabe dann schon vors Tor kommt, stehe ich dem Stürmer auf dem Schuh (diesmal Lenz ohne Schuld). Das mag der eine oder andere anders sehen, aber irgendwo muss doch der Fehler liegen, wenn ich so ein Tor schlucke.
Oder die Verwertung von Chancen in der 1.Hälfte. Was wird trainiert? Möglichst schnell den Abschluss suchen oder schnell abspielen. Was haben wir gemacht ? – Oft das Gegenteil!
Ich will es dabei belassen. Es hat doch auch keinen Zweck, die Krise durch eine „harte Linie" zu bewältigen. Kritik muss ausgesprochen und auch ohne Wehleidigkeit anerkannt werden. Ja, dabei dürfen wir aber keinesfalls die Befindlichkeiten des Einzelnen außer Acht lassen.

Mit dieser Mannschaft werden wir weiter arbeiten, nicht nur weil wir keine anderen Spieler haben, sondern weil die spielerische Substanz vorhanden ist. Allerdings sollte man auch bedenken, wenn wie heute 5 Stammspieler (Lagiewczyk, Adamczak, Kartgol, Hubich und Figur) ausfallen, dass dies Auswirkungen haben musste. Besonders in der 2.
Hälfte war das zu merken. Es kamen einfach keine spielerischen Impulse, Auch der Kräfteverschleiß war offensichtlich.

Die Pause wird der Mannschaft gut tun. Die Hallensaison sollte den Spaß am Fußball wieder bringen. Da kann neben One-Touch-Fussball auch mal Hacke, Spitze, eins zwei, drei uns unterhalten. Strausberg hat uns schließlich zu ihrem Masters wegen unserer spielerischen Qualität eingeladen. Und die werden wir unter Beweis stellen.

(JK)

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