(Kart) Nachgereicht: Oliver Wendland behauptet sich in Zweikämpfen des Saisonfinales der ADAC-Kart Masters

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(Kart) Nachgereicht: Oliver Wendland behauptet sich in Zweikämpfen des Saisonfinales der ADAC-Kart Masters

von schwedtersport am 21.10.2014 14:06

(www.schwedter-sport.de) Ende September wurde das Saisonfinale des ADAC-Kart Masters auf der Kartrennstrecke im oberpfälzischen Wackersdorf ausgetragen, wo ca. 200 Fahrer um die letzten Punkte der Saison 2014 kämpften. Während sich das Wetter morgens mit 5°C noch eher winterlich zeigte, herrschte zur Rennzeit dann doch wieder sonniges , warmes Herbstwetter mit über 20°C. In der Klasse IAME X30 Senior (= Deutsche X30-Meisterschaft) gingen knapp 50 Fahrer an den Start. Darunter auch der Schwedter Oliver Wendland (MSG-Eberswalde). Trotzdem er am Trainingstag nicht fahren konnte, hatte er keine Probleme sich schnell auf der anspruchsvollen Strecke zurecht zu finden.
Im samstägigen Qualifying fuhr der 18-jährige Starter des ADAC-Berlin-Brandenburg zunächst auf Position 16, was einen 11. Startplatz für die Vorläufe zur Folge hatte. Im ersten Heat konnte Oliver nach energischem Start in der ersten Runde bereits mehere Plätze nach vorn fahren. Doch dann kam er im Zweikampf von der Strecke ab, musste durchs Kies räubern und fiel bis auf Platz 18 zurück. „Das war ein kleiner Fahrfehler, den ich auf meine Kappe nehme. Ich hab's wohl an dieser Stelle einfach etwas übertrieben", räumt der Schwedter selbstkritisch ein. Jedoch dann überholte Oliver konsequent und startete eine Aufholjagd bis auf Platz 10, wobei er die schnellste Rennrunde fuhr.
Im zweiten Heat konnte Oliver am Sonntag noch einmal einen 8. Platz einfahren, wodurch er sich für die Finals der besten 34 auf Startplatz 13 qualifizierte. Im ersten Rennen sorgte Oliver dann für Aufregung und Sorge beim Mechaniker durch eine Kollision bereits in der Einführungsrunde. Dadurch musste er das Rennen mit einem beschädigten Kart bestreiten. In den vielen Rad-an-Rad-Kämpfen verbissen um jede einzelne Position gekämpft. Am Ende sah er die Zielflagge auf der 13. Position.
Im zweitem Rennen fiel Oliver am Start etwas zurück, konnte sich dann aber in wenigen Runden in die Top 10 vor kämpfen. Im Rennverlauf traten jedoch mehrere kleine mechanische Probleme auf, die in der Addition einen klaren Leistungsnachteil zur Folge hatten. Somit kam er beim letzten ADAC-Kart-Masters Lauf 2014 als 14. ins Ziel. Zunächst geäußerte Kritik am Fahrer nahm Olivers Vater kurz darauf wieder zurück. Teamchef Christian Dischner bezeichnete es als „fahren wie mit angezogener Handbremse ! Zumal es an diesem Wochenende eine wahre Schlacht und ein einziges Hauen und Stechen auf der Strecke war, hat sich Oliver gut geschlagen!"
„Es ist natürlich schade, dass wir über die gesamte Kart-Masters-Saison aufgrund äußerer Faktoren, wie der Technik, oft nicht unser volles Potential zeigen konnten. Doch letztendlich bin ich im Großen und Ganzen recht zufrieden, dass wir beim Saisonfinale in beiden Rennen Punkte einfahren konnten", resümierte der Schwedter nach der Veranstaltung.

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(Text & Foto OW)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.10.2014 14:07.

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