Suche nach Beiträgen von Kartracer27

Die Suche lieferte 7 Ergebnisse:


Kartracer27

21, Männlich

Beiträge: 7

Schwedter Rennfahrer geht neue Wege im Motorsport

von Kartracer27 am 13.11.2015 23:14

Nachdem sich der Kartrennfahrer Oliver Wendland aus Schwedt bei seinem Heimrennen in Templin durch einen Crash Verletzungen zugezogen hatte, welche inzwischen glücklicher Weise vollständig verheilt sind musste er seine Rennsaison vorzeitig beenden und konnte dieses Jahr an keinen weiteren Rennen teilnehmen. Ein weiterer Grund dafür ist der Beginn des Maschinenbau-Studiums des ehrgeizigen Schwedters in der schwäbischen Auto-Stadt Stuttgart.

Doch dort widmet sich der 19-jährige Rennfahrer nahtlos seinem nächsten Motorsportprojekt. Denn Oliver ist bereits jetzt im ersten Semster Mitglied des Formula-Student-Teams seiner Hochschule. Die Formula Student ist ein internationaler Kostruktionswettbewerb, in dem Studenten in Teamarbeit selbstständig einen Formelrennwagen bauen, um damit bei großen Events gegen hunderte andere Hochschulen aus der ganzen Welt anzutreten. Eines der größten Events findet jedes Jahr im Spätsommer in Formel1-Atmosphäre auf dem Hockenheimring statt. Dort konnte Olivers neues erfolgreiches Team, DHBW Engineering, mit dem rein elektrisch betriebenen Boliden in der vergangenen Saison 2015 den 8. Platz und in Italien sogar mit Platz zwei einen Podiumsplatz erreichen. Doch schon jetzt beginnt die Konstruktion des Rennwagens für 2016 und die Konzeptentwicklung läuft auf Hochtouren.

„Ich freue mich sehr auf die vielen interessanten, technischen Einblicke sowie die Zusammenarbeit im Team in meiner Zeit bei der Formula Student und ich bin hoch motoviert in den nächsten Jahren an der Konstruktion unserer Autos mit zu wirken", äußert sich Oliver zu seinem neuen Vorhaben.

In welchem Umfang und in welchen Kart-Rennserien Oliver 2016 starten wird steht noch nicht fest, da sein Studium nun oberste Priorität hat.

Jedoch beim offiziellen Saisonabschluss der Kartsaison 2015 in Berlin wird der Norddeutsche Meister von 2012 und mehrfache Vizemeister aus Schwedt noch einmal als Kartrennfahrer geehrt werden und das ADAC-Sportabzeichen erhalten.

 

(Foto: DHBW-Engineering Stuttgart)

DSC06404.jpg

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.11.2015 23:15.

Kartracer27

21, Männlich

Beiträge: 7

Schwedter Kartrennfahrer verletzt

von Kartracer27 am 10.09.2015 20:55

Brutale Kollision bei Kartmeisterschaft in Templin

Im August gastierten die Nord- und Ostdeutsche Kartmeisterschaft auf dem Templiner Ring. So startete auch der Schwedter Oliver Wendland bei seinem Heimrennen in der Uckermark. Doch der Begriff „Heimrennen" täuscht! Für das Schwedter Team um den Lokalmatadoren ist es im Training nie möglich unter Bedingungen wie beim Rennen zu trainieren, da die Bahn unter der Woche extrem wenig Grip beitet. Außerdem darf das gesamte Jahr nie die offizielle Streckenvariante der Rennen gefahren werden. Für die Rennen ist daher eine komplett neue Abstimmung des gesamten Fahrzeugs erforderlich. Daher kann Oliver keines Wegs von einem Heimvorteil oder der Streckenkenntnis profitieren, sondern beginnt immer bei Null !

Leider gelang es den Schwedtern, zum ersten Mal, nicht die richtige Abstimmung des Karts zu finden, sodass Oliver mit einem nahezu unfahrbaren Kart von Platz 9 starten musste. Jedoch nach einem grandiosen Start fuhr der 18-jährige Starter des ADAC-Berlin-Brandenburg in der zweiten Kurve sofort auf Platz 4 vor. Durch seinen technischen Nachteil, konnte er die Zeiten der Spitze leider nicht mitgehen aber kämpfte mit vollem Einsatz um vordere gute Position mit. Im letzten Renndrittel fuhr eine Dreiergruppe um die Plätze drei bis fünf, darunter auch Oliver. Plötzlich wurde der Drittplatzierte vom Viertplatzierten direkt vor dem Schwedter unfair und sehr heftig von der Strecke gerammt. Keine 100 Meter später versuchte Oliver diesen Fahrer auf der Start-und-Ziel-Gerade zu überholen, wobei beide nebeneinander fuhren. Sein Konkurrent drängte Oliver sofort bis an den äußersten Rand der Strecke, fast bis auf das Gras! Dann zog der Fahrer plötzlich beim Geradeausfahren direkt vor der Rennleitung abrupt rüber und fuhr Oliver bewusst brutal über das Kart und über seine Beine, wodurch der Schwedter von der Strecke geschleudert wurde.

Bei der Kollision zog sich Oliver Verletzungen an den Beinen und dem Handgelenk zu. Unter Schmerzen konnte er nur humpelnd durch das Fahrerlager laufen.

Alle Rennvorfälle blieben von der Rennleitung ungeahndet. „Man habe nichts gesehen, es gab keinen Unfall", hieß es obwohl der Vorfall direkt auf Start-und-Ziel passierte.

Die Rennleitung hat bei jeder Veranstaltung neben der Fairness vor allem die Verantwortung für die Gesundheit und Sicherheit aller Fahrer. Sie hat die Aufgabe genau diese durch die Wahrung der offiziellen Regeln zum Verhalten auf der Strecke zu sichern. Im zweiten Rennen traten Oliver und sein Team nicht mehr an, da nach einer Vielzahl derartiger Vorfälle nun endgültig die Sicherheit und Gesundheit unseres Schwedter Fahrers nicht mehr gewährleistet war!

Darüber hinaus hätte der Schwedter ohnehin nur unter Schmerzen fahren können.

20150805_180040.jpg

Dort wo das Kart steht geschah der brutale Crash. Lediglich zwei Meter vor der Rennleitung !

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.09.2015 20:58.

Kartracer27

21, Männlich

Beiträge: 7

Drittes Rennen der Ostdeutschen-ADAC-Kart-Meisterschaft in Wackersdorf

von Kartracer27 am 22.06.2015 13:46

Wendland mit Motorenproblemen beim Bayernrennen

Am Wochenende vom 12.-14 Juni wurde im fränkischen Wackersdorf die dritte Veranstaltung der Ostdeutschen-ADAC-Kartmeisterschaft als Gemeinschaftsveranstaltung mit der süddeutschen Meisterschaft zusammen ausgetragen. Die Kartrennstrecke ist eine der größten Deutschlands und besitzt nach dem Templiner Ring die längste Gerade auf dem gesamten Bundesgebiet. Die sehr heißen Temperaturen um die 30°C verlangten der Technik und den Fahrern alles ab. Insgesamt rollten 180 Teilnehmer in allen Klassen an den Start, wodurch die Starterfelder Rekordniveau erreichten. Der Schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland musste sich im 30 Fahrer starken Feld der Klasse IAME X30 behaupten. Der ehrgeizige Schwedter hat in diesem Jahr sein Abitur am Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium gemacht.

Im samstägigen Qualifying waren noch die Auswirkungen der technischen Schwierigkeiten aus dem Training zu spüren, wodurch der 18-jährige zunächst einen ungewohnten 14. Startplatz hinnehmen musste.

Mit genügend Wut im Bauch startete Wendland im ersten der drei Rennen eine Aufholjagd und kämpfte sich bis auf Platz 7 vor. In den Gruppen , die sich gebildet hatten gab es über die gesamte Rennlänge spannende Positionskämpfe , in denen der Starter für den ADAC-Berlin-Brandenburg einige spektakuläre Überholmanöver setzen konnte.

Im zweiten Rennen lief es nicht so glücklich für Wendland. Trotz großem Einsatz sah er die Zielflagge als 10.

In Rennen drei war die Strategie zunächst Fahrt aufzunehmen, um eine Lücke auf die Verfolger herausfahren zu können. Danach ging es in den zahlreichen Überholmanövern für den schwedter Abiturienten mal vor und mal zurück. Mit einem nicht unerheblichen Handicap kam er schließlich auf Position 9 ins Ziel.

Denn wie bereits von außen zu erkennen war, hatte der Motor keine volle Leistung, sodass Wendland auf den Geraden unermesslich viel Zeit verlor, die er in den Kurven mit vollem Einsatz und hohem Risiko wieder rausfahren musste.

Insgesamt machte das für Wendland im ersten Rennen einen 2. Platz und in den beiden weiteren zwei 3. Plätze in der Wertung der Fahrer der Ostdeutschen-Kartmeisterschaft, in der Tageswertung aller Starter (mit süd- u. westdeutschen) stand letztendlich ein achter Platz zu Buche.

„Manchmal ist nach einem so turbulenten Rennwochenende das Ergebnis nicht das wichtigste. An dieser Stelle möchte ich an meinen Entdecker, Herbert Lübcke, der kürzlich verstorben ist, erinnern. Bei ihm habe ich in den Jahren 2008 bis 2009 meine ersten Runden auf der Leihkartbahn in Schwedt gedreht und die Grundlagen des Kartsports gelernt. Ich habe ihn als einen sehr sympathischen Menschen kennen gelernt, so wird er mir auch in Erinnerung bleiben ", teilte ein nachdenklich gestimmter Oliver Wendland am Rande des Rennwochenendes noch mit.

 

P1010539_-_Kopie.jpg

( Auf der Ehrung der ersten Acht: Wendland ganz rechts)

(Foto: OW)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.06.2015 13:47.

Kartracer27

21, Männlich

Beiträge: 7

Oliver Wendland fährt beim ersten Rennen der neuen Saison aufs Podest

von Kartracer27 am 16.04.2015 18:33

Erfolgreicher Saisonstart mit neuem Team und neuem Kart

Am letzten Wochenende fand der Saisonauftakt der Ostdeutschen-ADAC-Kart-Meisterschaft (OAKC) auf der traditionsreichen Rennstrecke im sächsischen Lohsa statt. Das sonnige Frühlingswetter bot allen Startern eine optimale Grundlage für einen guten Start in die Rennsaison 2015.

Für den amtierenden Vizemeister , Oliver Wendland aus Schwedt, war es das erste Rennen in seinem neuen Team Meier Motorsport und mit dem neuen Kart der italienischen Marke „Parolin". In seiner Klasse, IAME X30 Senior, fiel vor allem die angestiegene Leistungsdichte und Konkurrenz an der Spitze auf. Die Zeiten waren in allen Klassen so schnell wie nie zuvor, so dass auch in der X30-Klasse in den Rennen Rundenrekorde gefahren wurden.

Nachdem der Abiturient des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums im Qualifying auf den 4. Startplatz gefahren war, konnte er nach dem Start aus Reihe zwei auf den 3. Platz vor fahren. Er konnte eine Zeit lang mit den beiden Führenden mithalten, musste jedoch irgendwann etwas abreißen lassen. Durch den großen Vorsprung nach hinten konnte der 18-jährige Fahrer des ADAC-Berlin-Brandenburg somit einen ungefährdeten 3. Platz einfahren.

Im zweiten Rennen bekam der Schwedter dann mehr Druck von hinten und musste sich den Attacken und Überholversuchen seiner Verfolger erwehren. Dies gelang dem Vizemeister des Vorjahres auch trotz Grip-Problemen in starker Manier. Sodass er erneut als dritter über die Ziellinie kam.

Demzufolge stand auch in der Tageswertung eine 3. Position zu Buche, sodass Oliver mit einem breiten grinsen im Gesicht bei der Siegerehrung auf das Podium steigen konnte.

„Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit unserem Ergebnis. Nach vorne haben uns heute einfach ein bis zwei Zehntel gefehlt, sodass wir noch das Maximum raus geholt haben. Nach der guten Zusammenarbeit mit meinem neuem Team und dem ersten Rennen im neuen Kart war es wieder ein schönes Gefühl auf dem Podest zu stehen!", so der schnelle Schwedter nach der Siegerehrung.

 

P1010124.jpg

Foto: privat

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.04.2015 18:43.

Kartracer27

21, Männlich

Beiträge: 7

Oliver Wendland beim Saisonfinale des ADAC-Berlin-Brandenburg ausgezeichnet

von Kartracer27 am 15.12.2014 20:49

Oliver Wendland auf ADAC-Motorsportgala ausgezeichnet

 

Schwedter belegt zweiten Platz in Berlin-Brandenburg-Meisterschaft

Am letzten Wochenende fand auch in diesem Jahr wieder das „Saisonfinale" des ADAC-Berlin-Brandenburg im Estrel-Hotel in Berlin als krönender Abschluss der Motorsportsaison 2014 statt. Bei motorsportlicher Atmosphäre und feierlichem Ambiente wurden die Sieger der verschiedenen ADAC-Meisterschaften, die erfolgreichsten Piloten der Saison sowie auch die engagiertesten Sportwärte des ADAC-Berlin-Brandenburg für ihren Einsatz ausgezeichnet. Selbstverständlich durfte auch in diesem Jahr die Sportstadt Schwedt nicht auf der finalen Motorsportgala fehlen, vertreten durch den 18-jährigen Schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland (MSG-Eberswalde). Der Abiturient des Carl-Friedrich-Gauß Gymnasiums startete in diesem Jahr in der Ost- und Norddeutschen-ADAC-Kart-Meisterschaft, den bundesweiten ADAC-Kart-Masters (stärkste Kartserie Deutschlands) sowie dem ADAC-Kart-Bundesendlauf, welcher in Templin ausgetragen wurde. Am Ende einer erfolgreichen Saison 2014 konnte Oliver den Vizemeistertitel in der Ostdeutschen-Meisterschaft und die Vizemeisterschaft in der Nord-Ostdeutschen-Meisterschaft gewinnen sowie den 6. Platz im Bundesfinale belegen. Beim krönenden Abschluss der Motorsportsaison wurde der Schwedter nun auch vom ADAC-Berlin-Brandenburg für den 2. Platz in der brandenburgweiten Kart-Clubsport-Meisterschaft ausgezeichnet und darüber hinaus als offizieller Fahrer des „Motorsport-Teams des ADAC-Berlin-Brandenburg" geehrt.

„Auch wenn es sowohl Höhen als auch Tiefen gab, war 2014 ein sehr erfolgreiches Jahr für uns in dem wir mehrere Siege und viele Podestplätze einfahren konnten. Jedoch zunächst freue ich mich darauf, mich nach diesem großartigen Jahresabschluss über die Weihnachtsfeiertage und die Winterpause zu erholen und wieder Kraft für die Saison 2015 zu schöpfen. Im nächsten Jahr werden wir voraussichtlich wieder in der Ostdeutschen-Kart-Meisterschaft, den ADAC-Kart-Masters und vielleicht auch internationalen Rennen starten", so der erfolgreiche Schwedter.

DSC_1194.jpg

(Oliver Wendland - 2. von links)

Foto: MSG-Eberswalde

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2014 20:51.

Kartracer27

21, Männlich

Beiträge: 7

Kart-Doppelvizemeister Oliver Wendland geehrt

von Kartracer27 am 05.12.2014 23:31

Gleich zwei Brandenburger auf OAKC-Meisterfeier für Erfolge geehrt

Im November fand die Meisterehrung zur Ostdeutschen-ADAC-Kart-Meisterschaft (OAKC) und der Nord-Ostdeutschen-Meisterschaft (NOAKC) wie auch in den vergangenen Jahren traditionell im sächsischen Coswig statt, wo die Meister der Saison 2014 gekürt wurden. Im feierlichen Ambiente der Börse Coswig trafen somit die Fahrer, die über das ganze Jahr als Konkurrenten gegeneinander gefahren sind, dieses Mal nicht im Rennanzug aufeinander, sondern um bei ausgelassener Stimmung den Jahresabschluss zu feiern.

Der Schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland kann auch nach einem Jahr mit Höhen und Tiefen auf eine erfolgreiche Motorsportsaison zurückblicken. In dieser Saison startete der 18-jährige Schwedter in den bundesweiten ADAC-Kart Masters, der größten Kartrennserie Deutschlands, dem OAKC und der 2014 erstmals ausgetragenen NOAKC und konnte dabei seine ersten Siege in der Klasse IAME X30 Senior einfahren. Den Saisonhöhepunkt bildete für den Starter des ADAC-Berlin-Brandenburg der Start beim Kart-Bundesendlauf auf seiner Heimstrecke in Templin, wo er einen erfolgreichen sechsten Platz belegte. Auf der großen Meisterfeier der Saison 2014 wurde Oliver für seinen Vizemeistertitel im Ostdeutschen-ADAC-Kart-Cup sowie als erster Vizemeister der Nord-Ostdeutschen-ADAC-Kart-Challenge ausgezeichnet. Darüber hinaus durfte er auch noch ein drittes Mal auf die Bühne treten als er für den 7. Platz in der klassenübergreifenden OAKC-Gesamtwertung geehrt wurde. „ Auch wenn wir in diesem Jahr öfter durch Technikprobleme oder andere äußere Faktoren etwas ausgebremst wurden, können wir dennoch auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Ich bin sehr glücklich über die Erfolge, die wir erreicht haben und möchte mich bei allen die mich das ganze Jahr über unterstützt haben bedanken. Ganz besonders bei meinen Eltern, dem ADAC-Berlin-Brandenburg, meinem Team Dischner Racing, meiner Klassenlehrerin Sibylle Wendt sowie allen Helfern im Hintergrund, die dies erst ermöglicht haben", gibt der Schwedter einen kurzen Rückblick auf die vergangene Saison. Auch in der Saison 2015 wird Oliver wieder auf den Kartstrecken Deutschlands ins Lenkrad greifen und die Meistertitel in Angriff nehmen.

Und der Erfolg macht Schule. Gleich zwei uckermärkische Kartfahrer der Motorsportgemeinschaft-Eberswalde wurden auf der Meisterehrung ausgezeichnet. Der Templiner Olaf Zimmermann startete in der Klasse Getriebe Gentleman (Schaltkarts & Fahrer über 30 Jahre) und wurde für seinen 3. Platz im NOAKC geehrt. Somit hatte sich das gemeinsame Training und der Erfahrungsaustausch gleich doppelt bezahlt gemacht.

OAKC_X30_Senioren_DxO.jpg

Foto: Aria Meiner

 

 

Antworten

Kartracer27

21, Männlich

Beiträge: 7

[Nachgereicht:] Oliver Wendland erfolgreich beim ADAC-Kart-Bundesendlauf

von Kartracer27 am 05.12.2014 23:15

Schwedter Kartrennfahrer fährt auf starken 6. Platz in Templin

Vom 10-12. Oktober trafen sich die besten Kartrennfahrer der ADAC-Regionalserien auf dem Templiner Ring, um die Sieger des traditionellen ADAC-Kart-Bundesendlaufs auszufahren. Insgesamt gingen knapp 130 Fahrer aus ganz Deutschland auf der Rennstrecke in der Uckermark an den Start. Für den ADAC-Bundesendlauf, der bereits zum zweiten Mal auf der besten Kartbahn des Jahres 2011 ausgetragen wurde, qualifizieren sich nur die besten Teilnehmer der Nord-, Süd-, Ost-, und Westdeutschen-ADAC-Kart-Meisterschaft, die dann um den Titel „ADAC-Kart-Bundesmeister" kämpfen.

Das Wetter zeigte sich am Samstag noch recht wechselhaft und verregnet. In der Klasse IAME X30 Senior lief das Qualifying für den Schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland nicht wie geplant und er belegte nur Platz 19.  In die Rennen am Sonntag ging es dann unter trockenen Bedingungen. Im ersten Lauf ging Oliver trotz der schlechten Ausgangsposition hoch motiviert ins Rennen auf seiner Heimstrecke. Auch von einem Crash in Kurve eins ließ sich der Schwedter nicht von seinem Plan abbringen, durch das Feld zu pflügen. Er überholte kompromisslos und fuhr sich konsequent nach vorne. Das einzige was ihn etwas einbremsen konnte war eine aus der Anfangskollision resultierende krumme Vorderradaufhängung. Am Ende fuhr er von Platz 19 gestartet bis auf die 7. Position vor. Das sorgte auch neben der Strecke für Jubel bei Freunden und Bekannten, die Oliver unterstützen und die spannenden Rennen verfolgten. Im zweiten Rennen wollte Oliver dann noch einmal voll angreifen. Und das musste er auch. Denn nachdem er ungewohnt schlecht vom Start weg kam, fiel er noch vor der ersten Kurve bis auf Platz 14 zurück. Doch dann fuhr Oliver ein erneut sehr starkes Rennen. Er setzte wieder viele eindrucksvolle , faire Überholmanöver und machte Position um Position gut. Er konnte über das gesamte Rennen die Zeiten der Spitze fahren und lag zeitweise sogar auf Platz 5. Letztendlich sah Oliver die Zielflagge auf dem 6. Platz.

Damit war der Schwedter der Fahrer, der am gesamten Renntag in dem starken Fahrerfeld die meisten Überholmanöver zeigte. In der Addition belegte Oliver somit ebenfalls den 6. Platz in der Gesamtwertung des ADAC-Kart-Bundesendlaufs 2014, punktgleich mit dem Fünften.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir uns nach einer so schweren Ausgangsposition bis auf einen guten 6. Platz vor kämpfen konnten. Mit meiner Leistung und dem Ergebnis bin ich zufrieden, zumal es unser bestes Resultat beim Bundesendlauf ist", so der Schwedter nach seinem starken Auftritt.

X30_3757.jpg

Foto: privat

Antworten

« zurück zur vorherigen Seite